Metzgerei mit Tradition

Die Geschichte der Metzgerei Zugmantel

Josef Zugmantel, der Grossvater des heutigen Inhabers Fridolin Zugmantel, begann so etwa um 1905 neben seinem Haupterwerb, der Landwirtschaft, eine kleine Metzgerei aufzubauen. Zu dieser Zeit wurde 1 Schwein pro Woche geschlachtet und alle drei Wochen wurde ein Rind mit einem Kollegen geteilt.


Im Laufe der Jahre wurde dann die Metzgerei stetig grösser und auch der älteste Sohn Josef erlernte den Metzgerberuf. Er legte schliesslich auch die Meisterprüfung ab, um die elterliche Metzgerei zu übernehmen. Die Wirren der Kriegs- und Gefangenschaftsjahre veränderten die Entwicklungen in der Metzgerei dann aber ganz entscheidend: Josef, der älteste Sohn, kam verletzt aus dem Krieg heim und konnte somit die Metzgerei nicht mehr fortführen.


So sprang sein Bruder Fritz  ein und machte innerhalb von 3 Jahren seine Ausbildung und Meisterprüfung und übernahm 1951 die Metzgerei.

Die Landwirtschaft wurde aufgegeben und die Metzgerei florierte zusehends. Auch seiner fleissigen und geschäftstüchtigen Frau Marianne ist es zu verdanken, dass sich die Geschäfte so positiv entwickelten.


Seit dem 1. Januar 1996 lenkt nun Sohn Fridolin, ebenfalls Metzgermeister, die Geschicke der Metzgerei Zugmantel - zusammen mit seiner Frau Barbara als nunmehr 3. Generation des Überlinger Traditionsgeschäfts.


Derzeit sind 20 Mitarbeiter in dem Familienbetrieb beschäftigt und es werden pro Woche ca. 24 Schweine, 2 Rinder, 1 Kalb und 1 Lamm geschlachtet.


Zusätzlich zu unserem Hauptgeschäft betreiben wir auch einen „mobilen Landverkauf“. Seit jetzt schon mehr als 40 Jahren versorgen wir - jeweils Freitags und Samstags - die Umlandgemeinden von Überlingen mit unseren feinen Fleisch- und Wurstwaren.